Chiropraktik

Diese biomechanische Behandlungsmethode hat das Ziel, durch gezielte und gekonnte Handgriffe eine Funktionsstörung an der Wirbelsäule oder an anderen Gelenken zu beseitigen.

Es wird unterschieden in:

  1. die Mobilisation, um reflektorische Fehlspannungen der Muskulatur zu entspannen.
  2. die Manipulation, die durch Impulsstöße gezielt auf die Unbeweglichkeit oder Fehlbeweglichkeit der Wirbelgelenke oder anderer Gelenke Einfluss nimmt.

Die sofort verspürte verbesserte Beweglichkeit z.B. der Wirbelsäule ist das Ergebnis.

Alle Wirbelsegmente der Halswirbelsäule, der Brustwirbelsäule, der Lendenwirbelsäule lassen sich einzeln und gezielt therapieren. Vor der Manipulation an den Gelenken wird zur Sicherheit oft eine Röntgenaufnahme gefordert.

Ein erfahrener Heilpraktiker weiß, was er tut. Die Gefahr, Gefäße zu verletzen wird zwar immer wieder beschrieben, ist weltweit aber so selten, dass eine Verletzung nahezu ausgeschlossen werden kann.
Wir haben in unserer Praxis in über 30 Jahren noch keine Komplikationen erlebt. Erfahrung macht Meister. Das ist in jedem Handwerk so.

Manche Therapeuten bieten die so genannte sanfte Chiropraktik an. Die Erfahrung unserer Praxis lehrt, dass damit das Ein oder Andere gelockert werden kann. Wirkliche Chiropraktik mit dem hörbaren Knacks wird sanft "eingerüttelt" und verursacht keine Schäden.

Das so genannte Einrenken muss ohne Anwendung von Kraft vollzogen werden. Jede kraftvolle Überwindung gegen körperliche Widerstände wird vermieden.

Um anfängliche körperliche Widerstände zu überwinden, werden über Wochen gezielt homöopathische Arzneimittel zum Einnehmen verordnet. Danach ist die Manipulation an der Wirbelsäule wesentlich elastischer durchführbar.

In den meisten Fällen wird vor dem Einrenken eine Massage durchgeführt.