Eine Schlafapnoe wird unter schlafbezogener Atemstörung eingeordnet. Dabei kommt es nachts zu häufigen Atemaussetzern. Als Grund wird eine Erschlaffung der Rachenmuskulatur genannt, die die oberen Atemwege blockiert, was zu Sauerstoffmangel führt.
Typische nächtliche Hinweise sind lautes, unregelmäßiges Schnarchen, Atempausen, unruhiger Schlaf, nächtliches Schwitzen oder häufiges Wasserlassen. Am Tag zeigen sich die Folgen oft deutlich: starke Müdigkeit, Sekundenschlaf, Konzentrationsprobleme, morgendliche Kopfschmerzen, Gereiztheit, Stressgefühle oder das Gefühl, nicht wirklich klar im Kopf zu sein.
In der Praxis zeigt sich häufig, dass Betroffene nicht nur unter nächtlichen Atemproblemen leiden, sondern auch unter Verdauungsbeschwerden, innerer Anspannung oder Belastungen des Magen-Darm-Trakts. Deshalb darf die Schlafapnoe nicht isoliert betrachtet werden, sondern im Zusammenhang mit Atmung, Nervensystem, Stoffwechsel, Darmgesundheit und der Beweglichkeit des Zwerchfells.
Das Zwerchfell ist der aktive Atmungsmuskel, der vom vegetativen Nervensystem bewegt wird. Kommt es zu Auffälligkeiten in diesem Muskel, kommt es zwangsläufig zu Atemstörungen.
Denn erholsamer Schlaf ist mehr als nur Ruhe. Er ist die Grundlage für Kraft, Klarheit, Regeneration und Lebensqualität.

